Funktionär der HOSI Tirol lässt Mitarbeit ruhen

Jener Funktionär der HOSI Tirol, der in Wien ein Smartphone entwendet haben soll, zieht sich bis zu einer Klärung der Vorwürfe aus der aktiven Mitarbeit zurück. Das ist der Ergebnis eines Gesprächs, das gestern stattgefunden hat.

Damit soll Schaden vom Verein ferngehalten werden, erklärt Markus Aigner, der Obmann der HOSI Tirol. Für den Betroffenen gilt die Unschuldsvermutung. Ihm wird vorgeworfen, am Sonntag in der Wiener Cruising-Bar „Eagle“ ein Smartphone mitgenommen zu haben. Dieses hat er – nach der Alarmierung des ursprünglichen Besitzers durch die eingebaute Sicherheitssoftware – an den Eigentümer zurückgegeben, der mittlerweile auch seine SIM-Karte wiederbekommen hat.

Über den genauen Ablauf der Tat und die Motive gibt es keine eindeutigen Aussagen. Die angedrohten Klagen wegen Rufmord an den Freund des Opfers, der den Vorfall in die Medien gebracht hat, wurden bis jetzt nicht eingebracht.