Wo am öftesten nach ‚Schwulenpornos‘ gesucht wird…

Kris Evans, Jack Harrer, Lukas Ridgeston
BelAmi

In welchem Land wird im Internet am häufigsten über Google nach Schwulenpornos gesucht? Das Ergebnis überrascht – immerhin wird Homosexualität in diesem Land von der Bevölkerung mit überwiegender Mehrheit nicht akzeptiert.

„Google Trends“ ist eine praktische Funktion des Suchmaschinenriesen: Man kann sehen, welche Suchbegriffe in welchen Ländern besonders populär sind. Erstaunliches offenbart die Suche nach den Begriffen „gay sex pics“ und „gay porn pics“. Diese wird nämlich – mit großem Vorsprung – von Kenia angeführt. Immerhin ist Homosexualität in dem afrikanischen Land verboten und kann mit bis zu 21 Jahren Gefängnis bestraft werden. 92 Prozent der Bevölkerung von Kenia sind der Meinung, dass Homosexualität „nicht akzeptabel“ ist.

Dass dem offenbar nicht ganz so ist, zeigen nun die „Google Trends“-Daten. Denn dieses Ranking führt Kenia mit großem Vorsprung an. Fast ein Viertel weniger Suchanfragen für die Begriffe hat bereits der Zweitplatzierte Südafrika. Und auch sonst werden Schwulenpornos vor allem dort gesucht, wo sie verboten sind.

Auf dem dritten Platz des Google-Rankings liegt Nigeria, vor Pakistan und Indien. Und auch die Philippinen, auch nicht unbedingt tolerant gegenüber Lesben und Schwulen, liegen mit Rang sechs verhältnismäßig weit vorne.

Erst danach folgen mit Australien, den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Kanada Länder, im denen erotische Bilder mit homosexuellen Darstellungen alltäglicher sind.

Im deutschsprachigen Raum wird nach Recherchen des Portals dbna.de übrigens am öftesten nach „Schwulenporno“ gesucht. Das Städte-Ranking führt hier Berlin an. Wien liegt hier, hinter Köln und München, auf dem vierten Platz.