DSDS-Kandidat Randy: Schwulenporno-Vergangenheit

Randy Baker
Englishlads/RTL

Vor gut einer Woche begeisterte Randy Baker die Juroren der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). Jetzt stellt sich heraus: Zuvor begeisterte er auf einer britischen Porno-Webseite ein schwules Publikum.

Beim DSDS-Casting vor Dieter Bohlen, Heino, DJ Antoine und Mandy Capristo war Randy sehr nervös: Sowohl „So Sick“ von Ne-Yo und „Say Something“ von A Great Big World musste er abbrechen, weil er den Text vergessen hat. Dafür konnte der 22-Jährige offenbar mit seinem Charme bei den DSDS-Juroren punkten. Sie hievten den jungen Mann einstimmig in die nächste Runde – wenn auch nicht nur wegen seiner gesanglichen Qualitäten. „Ich seh dich auch schon in Thailand – oberkörperfrei“, schwärmte Jurorin Mandy Capristo. Und Heino war sich sicher: „Wenn der Dieter dich dazwischen nimmt, kann das auch was werden.“

Doch das mit dem „dazwischen nehmen“ hat bei Randy Baker offenbar schon vor DSDS jemand erledigt: Nun wurde bekannt, dass er unter dem Namen Jaden Hicks für das britische Pornolabel „Englishlads“ gearbeitet hat. Dort gibt es sechs Videos mit dem 22-jährigen DSDS-Kandidaten: Bei drei befriedigt er sich selbst, in den anderen hat er mit einem oder zwei männlichen Partnern Sex. Die Webseite bezeichnet ihn dabei als „Gay for Pay“ – also als Heterosexueller, der gegen Geld schwulen Sex vor der Kamera hat.

Offiziell hat Randy dem DSDS-Team gesagt, in London als Model zu arbeiten – unter anderem für den homoerotischen Modekonzern Abercrombie & Fitch. Seine Hardcore-Erotik-Filme hat er dem Sender verschwiegen.

Doch RTL hat mit der Porno-Vergangenheit des DSDS-Kandidaten kein Problem. „Das ist Privatsache und hat nichts mit Randys Teilnahme an der Show zu tun“, erklärte eine Sprecherin des Senders dem Portal „Promiflash“. Der Sender versucht offenbar, den 22-Jährigen als Favoriten für den Sangeswettstreit aufzubauen.

Denn außer der zufällig bekannt gewordenen Porno-Vergangenheit gibt es über „sexy Randy“ noch mehr zu berichten: Auf der DSDS-Webseite ist zu lesen, dass der junge Mann als Kind von seinem US-Vater in die Vereinigten Staaten entführt wurde und seine deutsche Mutter ein Jahr lang nicht sehen konnte. Mit solchen Geschichten bereitet der Kölner Sender seine Zuseher meistens darauf vor, eine längere Bindung mit den Kandidaten einzugehen.