Homo-Ampelpärchen auch in Graz?

Was in Wien funktioniert hat, könnte nun auch nach Graz kommen: Sich liebende schwule, lesbische oder heterosexuelle Paare auf ausgewählten Fußgängerampeln.

Während in Wien die SPÖ zu dem PR-Coup von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou schweigt, sind die steirischen Genossen voll des Lobes. „Der Werbewert für Wien als weltoffene Stadt war enorm. Die Sozialistische Jugend (SJ) möchte diese Idee aufgreifen und kann sich auch in Graz solche Ampelfiguren vorstellen“, so die SJ in einer Aussendung. Unterstützt wird die Idee unter anderem auch von den RosaLila PantherInnen.

Dafür müsste allerdings auch der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl überzeugt werden – und das könnte schwierig werden. Denn er gilt nicht gerade als Freund gleicher Rechte für Homosexuelle und Transgender. So hat es die damalige Grüne Vizebürgermeisterin Lisa Rücker, selbst lesbisch, nicht geschafft, den Trauungssaal im Rathaus für Verpartnerungen öffnen zu lassen.

Im Social Web stößt die Idee auf Zustimmung: Eine Facebook-Gruppe, die Ampelpärchen auch für die steirische Landeshauptstadt fordert, bekam innerhalb weniger Stunden 1.500 „Gefällt mir“-Angaben.

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