Neuer Besucherrekord bei Grazer CSD

Einen Besucherrekord gab es am Samstag beim Christopher Street Day (CSD) in der steirischen Landeshauptstadt Graz: Mehr als 3.500 Menschen feierten den Umzug und das anschließende Parkfest im Grazer Volksgarten. Organisiert wurde die Veranstaltung von den RosaLila PantherInnen, dem steirischen Lesben- und Schwulenverband.

Damit brach die Veranstaltung alle bisherigen Rekorde: Mehr als 70 Initiativen, Unternehmen und Künstlerinnen und Künstler aus mehreren europäischen Staaten und den USA boten ein spektakuläres Programm. Höhepunkt war der Auftritt des offen schwulen Country Singer-Songwriters Steven Grand. Moderiert wurde der Nachmittag von der bezaubernden Alexandra Desmond.

Doch auch sonst bot das Parkfest ein breites Angebot, das zeigt, wie bunt die Murmetropole ist: So gab es einen Schwerpunkt zum Thema „Homosexualität und Migration“, bei dem der Islamische Jugendverein türkische Spezialitäten anbot, eine Gruppe von rund 30 syrischeb Asylwerben war mit einem selbst gemachten interkulturellen Buffet präsent – Seite an Seite mit Drag-Queens, Szene-Bars, einem Regenbogenshop und Bio-Winzern.

Zusätzlich gab es bereits in den Tagen zuvor Veranstaltungen zum Thema Homosexualität und Islam: Ein Vortrag über „Homosexualität in isalmischen Gesellschaften“ an der Uni Graz brachte rund 200 Gäst en das Thema näher. In Zusammenarbeit mit dem schwul-lesbischen Migrantenverein „MiGaY! wurde auch eine neue Broschüre zu „Homosexualität und Migration“ vorgestellt. Diese erscheint in acht Sprachen.

Nach dem CSD-Parkfest fand in der Postgarage wieder das legendäre CSD-Clubbing „The FAGtory“ statt – und sorgte für einen würdigen Ausklang eines rekordverdächtigen Grazer CSD.