Jeder dritte Trump-Wähler will ein Einreiseverbot für Homosexuelle

Jeder dritte Unterstützer des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump würde auch ein Einreiseverbot für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender befürworten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die im Bundesstaat South Carolina gemacht wurde. Dort findet am Samstag die Vorwahl statt.

Dass die Forderung von Donald Trump, Muslimen pauschal die Einreise in die USA zu verbieten, unter seinen Anhängern für Begeisterung sorgt, ist bekannt. Doch 31 Prozent der Befragten würden noch einen Schritt weiter gehen und Mitglieder sexueller Minderheiten ebenfalls nicht in die Vereinigten Staaten reisen lassen. Nur 53 Prozent seiner Wähler wären gegen diesen Schritt.

Und damit sind sie nicht allein: Unter den Anhängern von Trumps betont schwulenfeindlich auftretenden Mitbewerbers Ted Cruz sowie dessen Kontrahenten Marco Rubio würden immerhin noch 17 Prozent ein Einreiseverbot für LGBT befürworten. Insgesamt wären 20 Prozent der Befragten für ein entsprechendes Verbot, 63 Prozent sind dagegen.

Für die Umfrage des Public Policy Polling Instituts in South Carolina wurden 897 Wähler der Republikaner befragt.