Wien: Schwule Sex-Parties in islamischem Kindergarten

Neue Vorwürfe gibt es gegen ein Netzwerk von islamischen Kindergärten, gegen die bereits Ermittlungen wegen Förderbetrug laufen: So sollen in den Räumlichkeiten eines der Stadt Wien subventionierten Kindergartens in Wien-Brigittenau Drogen- und Sexparties stattgefunden haben.

Ex-Freund eines engen Mitarbeiters packt aus

Die Vorwürfe stammen von einem 26 Jahre alten Mann, der eigenen Angaben zufolge von November 2014 bis Mai 2015 mit einem Mitarbeiter und Funktionär des Trägervereins zusammen war. Dieser Verein, „Kinder Bildungs- und Integrationszentrum“ (KIBIZ), steht im Zentrum eines vermuteten Förderbetrugs in Millionenhöhe.

Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt, unter anderem auch gegen den mutmaßlichen Drahtzieher, den 31-jährigen Geschäftsmann Abdullah P. Im wirft die Anklagebehörde mutmaßlichen Betrug, Urkundenfälschung und Bildung einer kriminellen Vereinigung vor.

Jahrelange Drogen- und Sexparties

Dieser soll, erinnert sich der Zeuge an die Erzählungen seines Ex-Freundes, in einem von Kindergarten in der Romanogasse über Jahre hinweg regelmäßig Sex- und Drogenparties gefeiert haben. Dem Polizeiprotokoll zufolge schilderte der Zeuge ausführlich, wie man die Teilnehmer dieser Parties gefunden hat, wer sich daran beteiligte, und dass die Putzfrau eines Tages in einer Schublade ein weißes Pulver und Spritzen entdeckte.

Dabei dürfte nicht nur gekuschelt worden sein: Im Zuge dieser Aussagen hat die Staatsanwaltschaft nach Informationen der „Kronen Zeitung“ ein Ermittlungsverfahren wegen Vergewaltigung eingeleitet. Dieses wurde allerdings wieder eingestellt, nachdem der Verdächtige in seiner Einvernahme erklärte, es habe sich um einvernehmlichen Sex gehandelt.

Zeuge hatte Sex-Date im betroffenen Kindergarten

Kennengelernt hat der 26-Jährige seinen damaligen Partner übrigens auch in dem Kindergarten: Nachdem sie über eine Dating-Plattform Kontakt aufgenommen hatten, trafen sie sich im Nebenraum des Kindergartens und hatten dort Sex. Danach gingen sie eine mehrmonatige Beziehung ein.

Eine Stellungnahme der Betroffenen zu den aktuellen Vorwürfen gibt es nicht. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.