James Franco: ‚Ich bin schwul, bis auf…‘

Und wieder schafft es Hollywood-Schauspieler James Franco, unsere Fantasie gehörig anzuregen. In einem Interview erklärt er, dass er sich selbst nicht als heterosexuell sehe.

In dem Gespräch mit dem „FourTwoNine“-Magazin meint der Künstler, er sehe sich selbst als schwul – außer, dass er keinen Sex mit Männern hat: „Ich mag den Gedanken, dass ich schwul bei meiner Kunst und hetero in meinem Leben bin. Eigentlich bin ich auch schwul in meinem Leben, mit Ausnahme des Geschlechtsverkehrs, und dann könnte man sagen, ich bin hetero. Wenn das bedeutet, mit wem man Sex hat, glaube ich, bin ich hetero“, so Franco.

Schwul leben, heterosexuell lieben

Und er erklärt, was er damit meint: „In den 1920ern und 1930ern haben sie Homosexualität durch das Benehmen definiert und nicht, mit wem du geschlafen hast. Seeleute haben die ganze Zeit mit Typen gevögelt, aber so lange sie sich männlich benehmen, hat man sie nicht als schwul angesehen.“

James Franco hat schon in der Vergangenheit öfter eine große Nähe zu schwulen Themen bewiesen: Im Februar 2013 hat er sich im Film „Spring Breakers“ stolz als Naturtalent im Deep Throat geoutet, im „Oscar“-gekrönten Film „Milk“ spielte er den Schwulenaktivist Scott Smith. In seinem aktuellen Filmprojekt erzählt er die Geschichte des Mordes am schwulen Pornoproduzenten Bryan Kocis, der unter anderem als Entdecker von Brent Corrigan gilt.