Wird der Song Contest nach Asien exportiert?

Der Eurovision Song Contest könnte einen Ableger in Asien bekommen: Die European Broadcasting Union (EBU), Veranstalter des Originals, hat dem australischen Sender SBS PopAsia und der Produktionsfirma Blink TV die Erlaubnis erteilt, ein Wettsingen unter zwanzig Ländern des asiatischen Kontinents auszutragen.

Der öffentlich-rechtliche Sender SBS, der auch den Eurovision Song Contest in Australien überträgt, prüft derzeit die Option. „SBS überträgt die Eurovision seit mehr als 30 Jahren, wir denken, dass sie der perfekte Partner für eine TV-Kooperation sind“, erklärt Jon Ola Sand, der bei der EBU für den Song Contest verantwortlich ist.

Der erste Wettbewerb würde dann in Australien abgehalten werden, in den nachfolgenden Jahren würde die Show dann – wie auch das Original – im Siegerland des Vorjahres stattfinden. Mehr als 20 Länder sollen an dem Sangeswettstreit teilnehmen.

Bereits jetzt gibt es in Asien einen ähnlichen Bewerb: Die Asia-Pacific Broadcasting Union (ABU) veranstaltet seit 2012 das „ABU Radio Song Festival“ und das „ABU TV Song Festival“. Australien und die Türkei nehmen sowohl am asiatischen TV-Wettbewerb wie auch am Eurovision Song Contest teil.