Berlin: Transmensch wurde von Männergruppe attackiert

Tat könnte einen religiösen Hintergrund gehabt haben

Blaulicht
Symbolbild - Archiv

In der Nacht auf Freitag ist in Berlin ein transgeschlechtlicher Mensch eigenen Angaben zufolge von einer Gruppe Männern verprügelt worden. Die Tat soll sich gegen 2 Uhr früh am Halleschen Ufer in Kreuzberg ereignet haben. Das geht aus einer Pressemeldung der Berliner Polizei hervor.

Die vier bis fünf Männer sollen die Person zunächst nach ihrem Geschlecht gefragt haben. Anschließend sollen sie „Allahu Akbar“, den arabischen Ausdruck für „Gott ist am größten“, gerufen und dem Opfer dreimal gegen die Brust geschlagen haben. Außerdem sollen sie mit Bierflaschen gedroht haben. Erst als ein Zeuge dazukam und „Stopp!“ brüllte, sollen die Männer von ihrem Opfer abgelassen und sich entfernt haben.

Die Transperson blieb unverletzt. Der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin hat die Ermittlungen übernommen. Bereits vor einer Woche war ein Mann in Frauenkleidern im Bezirk Reinickendorf von Unbekannten angegriffen und schwer verletzt worden.