Song Contest erstmals live in den USA

Das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) wird zum ersten Mal auch in den USA live übertragen. Das teilte die Europäische Rundfunkunion (EBU) heute, Montag, mit.

Der größte Musikwettbewerb der Welt wird in den Vereinigten Staaten vom Kabelnetzwerk Logo ausgestrahlt, das sich vor allem an die LGBT-Community richtet. Eine entsprechende Vereinbarung sei mit dem New Yorker Medienkonzern Viacom getroffen worden, zu dem Logo gehört, erklärt die in Genf ansässige EBU.

Die Sendungen des Kabelnetzwerks Logo erreichen laut EBU fast 50 Millionen Zuschauer. „Wir sind begeistert, dass die größte Entertainment-Show der Welt nun zum ersten Mal in einem der größten Fernsehmärkte live ausgestrahlt wird“, erklärte ESC-Supervisor Jon Ola Sand: „Der Eurovision Song Contest ist ein wirklich globales Phänomen, und wir sind sehr glücklich, dass ihm US-Zuschauer jetzt denen in ganz Europa, Australien und Asien folgen können.“

Das diesjährige ESC-Finale geht am 14. Mai in Stockholm über die Bühne. Aufgrund der Zeitverschiebung startet der Song Contest in den USA am Nachmittag: Wenn es in Stockholm „Good Evening Europe“ heißt, ist es in New York gerade 15.00 Uhr. Logo hat angekündigt, den Bewerb auch auf seiner Webseite und der Mobil-App zu streamen.

Österreichs Zoë auf dem Weg nach Stockholm

Außerdem machte sich heute Zoë, Österreichs diesjährige Kandidatin für den Song Contest, auf den Weg nach Stockholm. Bereits morgen steht die 19-Jährige um 11.20 Uhr für die ersten Proben auf der Bühne der Globe Arena. Mit ihrem französischsprachigen Song „Loin d’ici“ startet sie im ersten Semifinale am 10. Mai mit der Startnummer 12.#

Das Motto des Eurovision Song Contest lautet heuer „Come Together“ – eine nahtlose Ergänzung an vorjährigen Slogan „Building Bridges“. Moderiert wird die Veranstaltung wieder vom schwedischen Comedystar Petra Mede, die bereits 2013 in Malmö durch den Song Contest führte. Ihr zur Seite steht Vorjahressieger Måns Zelmerlöw.