Ab heute gibt es in Wien wieder „Regenbogenbims“

Bis zur Parade sind die Straßenbahnen mit Regenbogenflaggen geschmückt

Regenbogenbim
CSD Vienna

Ab heute sind die Straßenbahnen der Wiener Linien wieder mir Regenbogenflaggen geschmückt. Organisiert wird dieser erste Vorgeschmack auf die Regenbogenparade auch dieses Jahr vom Verein „Vienna Pride“.

Bis 19. Juni, dem Tag der Parade, werden die Straßenbahnen wieder mit den Flaggen unterwegs sein. Diese sind ein deutliches  Zeichen für Toleranz und Vielfalt. Jede Linie hat dabei ihren eigenen Paten, der auch auf der Homepage von „Vienna Pride“ veröffentlicht wird. So haben Stadträtin Sandra Frauenberger und die Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt) die Patenschaft für die Linie 1 übernommen, Ulrike Lunacek, Grüne Vizepräsidentin des EU-Parlaments, ist Patin für die Linie 9. NEOS-Abgeordnete Beate Meinl-Reisinger und Geschäftsführer Feri Thierry sponsern die Linie 42.

Viele Paten aus der Community

Auch sonst haben die „Regenbogentrams“ breite Unterstützung in der Community: Die Buchhandlung „Löwenherz“ unterstützt die Flaggen auf der Linie 2, und die Gruppenpraxis von Horst Schalk und Karl-Heinz Pichler hat die Patenschaft über die Linie 43, die vor ihrer Praxis vorbeifährt, übernommen. Die „Kraulquappen“, Wiens schwul-lesbischer Schwimmverein, sponsert die Regenbogenflaggen auf der Linie 37.

Auch zahlreiche Privatpersonen haben alleine oder gemeinsam eine Patenschaft übernommen. Vier Linien haben bis jetzt noch keinen Paten: „Vienna Pride“ sucht deshalb noch engagierte Mitglieder der Community, die für die Linien 33, 38, 44 oder 60 die Patenschaft übernehmen wollen. Eine komplette Liste der Paten ist auf der Homepage des Vereins zu finden.