Schwulenfeindlicher Übergriff in der Berliner S-Bahn

22-Jähriger wurde am Hals gepackt und gegen eine Trennwand geschubst

S-Bahn Berlin
J. Donath/S-Bahn Berlin

In Berlin hat ein 22-Jähriger einen homophoben Angriff in der S-Bahn angezeigt. Das berichtet die Berliner Polizei in einer Pressemeldung. Die Tat soll sich am vergangenen Montag ereignet haben.

Den Schilderungen des Opfers zufolge fuhr er gegen 16.00 Uhr mit der S9 in Richtung Pankow. Plötzlich habe ihn ein Fremder zunächst schwulenfeindlich beleidigt, dann bedrohte in der Mann. Anschließend griff der Mann den 22-Jährigen tätlich an: Zuerst packte er ihn am Hals, dann schubste er ihn gegen eine Trennwand und spuckte ihm ins Gesicht.

Am Bahnhof Ostkreuz verließ der Unbekannte die S-Bahn und drohte seinem Opfer mit einem unbekannten Gegenstand. Bei dem Angriff wurde der Mann am Oberkörper leicht verletzt.

Mit Unterstützung seines Dolmetschers zeigte der Mann den Vorfall am nächsten Tag bei der Polizei an. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes führt, wie bei allen Hassverbrechen, die Ermittlungen. Zur Zeit fahnden die Beamten nach dem unbekannten Mann.