Keine Kritik an Regenbogenparade: ÖAMTC präzisiert Aussagen

Parade sei "gerade in Orlando-Zeiten mutig und unterstützenswert", präzisiert der Autofahrerclub

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Nach einem Bericht auf GGG.at präzisiert der ÖAMTC nun seine Kritik: In einer Aussendung war der größte österreichische Autofahrerclub nicht damit einverstanden, dass am Samstag die Ringstraße für zwei Veranstaltungen, darunter die Regenbogenparade, gesperrt wird.

In der Aussendung heißt es: „Konkret hinterfragt der Club die am Samstag geplante Regenbogenparade, die Teile des Rings und der Zweierlinie blockiert und den ‚Marsch für Jesus‘, der fast gleichzeitig rund um den Ring führt“, der Club lasse „bei der Volksanwaltschaft prüfen, ob bei der Zulassung solcher Ereignisse die Mobilitätsbedürfnisse stärker zu berücksichtigen sind“.

„ÖAMTC kritisiert keinesfalls die Regenbogenparade“

Dabei handle es sich nicht um Kritik an der Regenbogenparade, betont  nun Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessensvertretung. „Der ÖAMTC kritisiert keinesfalls die Regenbogenparade oder stellt die Ziele dieses (mittlerweile zur Tradition gewordenen) Events in Frage; ganz im Gegenteil. Gerade in Orlando-Zeiten ist es mutig und unterstützenswert, ein klares Zeichen für Vielfalt und Toleranz in unserer Gesellschaft zu setzen!“, erklärt er gegenüber GGG.at.

Womit die Mitglieder des ÖAMTC oft nicht glücklich seien: „Wenn die wichtigsten Verkehrsadern der Stadt zeitgleich lahmgelegt werden“ – hier könne die Polizei nach Meinung Wiesingers „unter Umständen eine bessere Lösung anstreben“. So sei die Aussendung gemeint gewesen, betont der Leiter der ÖAMTC-Interessensvertretung.