Olympia: Keine Medaille für Robbie Manson

Der neuseeländische Ruderer verpasste das Finale nur knapp

Robbie Manson
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Seine Medaillen-Träume muss der offen schwule Ruderer Robbie Manson aus Neuseeland begraben: Im Doppelzweier verpasste er am Dienstag gemeinsam mit Chris Harris einen Platz im Finale nur um 3,18 Sekunden.

Vierter im Halbfinale

So viel fehlte Manson und Harris zum Schluss in ihrem Halbfinal-Lauf auf die Briten John Collins und Jonathan Walton. Nur die drei besten Boote eines Halbfinales können am Donnerstag im Finale um eine olympische Medaille kämpfen.

Gegenüber dem neuseeländischen Portal „Newshub“ erklärte Manson, er und Harris hätten keinen gemeinsamen Rhythmus gefunden. „Aber das war schon vorher so und wir haben unsere Leistung trotzdem gebracht“, erklärt er.

„Wir haben vier Jahre dafür trainiert“

„Wir sind bitter enttäuscht. Mehr können wir dazu nicht sagen. Wir haben vier Jahre lang für diese Gelegenheit trainiert, wir haben alles richtig gemacht und wir waren bereit, unsere Leistung zu bringen“, so der offen schwule Ruderer weiter.

Im B-Finale, das ebenfalls am Donnerstag stattfindet, geht es für Robbie Manson und Chris Harris nun maximal um den siebten Platz. Bei den Weltmeisterschaften im letzten Jahr konnten die beiden Männer noch Bronze erreichen.

Der neuseeländische Ruderer Robbie Manson ist einer von elf offen schwulen Teilnehmern bei den Olympischen Sommerspielen in Rio. Er hat sich im Jahr 2014 geoutet.