Berlin: Transperson von drei Männern beleidigt und verprügelt

17-Jähriger konnte von Zeugen festgehalten werden

Blaulicht
Symbolbild - Archiv

In Berlin wurde Dienstagabend eine Transperson von drei Männern beleidigt, geschlagen und dann beraubt.

Wie die Berliner Polizei berichtet, wurde das 33-Jährige Opfer gestern gegen 18.15 Uhr im Kleinen Tiergarten in Moabit von drei Unbekannten wegen seines Aussehens angesprochen und beleidigt. Im Zuge des Streits schlug ein 17-Jähriger der Frau mehrere Male mit der Faust ins Gesicht. Als die Transperson auf den Boden fiel, versuchte der Angreifer, ihr die Handtasche zu entreißen.

Zwei Täter flüchteten, als Zeugen kamen

Als Zeugen dazukamen, flüchteten zwei der drei Angreifer sofort. Bevor der dritte Angreifer flüchtete, schlug er noch ein paar Mal zu. Er konnte allerdings von Zeugen verfolgt und festgehalten werden. Sie übergaben den 17-Jährigen der Polizei. Die Verletzungen der Transperson wurden ärztlich behandelt.

In Berlin hat die Zahl der Angriffe gegen sexuelle Minderheiten in den letzten Monaten zugenommen. So wurden letztes Wochenende zwei schwule Männer in Berlin-Mitte niedergeschlagen. Auch am Alexanderplatz kommt es immer wieder zu Zwischenfällen gegen sexuelle Minderheiten.