[Video] Brent Corrigan und ein Mord: Das ist der Trailer zu „King Cobra“

Eine spannende Story und sexy Darsteller: Dieser Film hat alles, was das schwule Herz begehrt

Brent Corrigan ist wohl jedem schwulen Porno-Konsumenten ein Begriff. James Franco bringt die abenteuerliche Geschichte seines Karrierestarts nun ins Kino. Immerhin geht es darin um Mord, Brandstiftung und Pornografie mit Minderjährigen. In einem Monat soll „King Cobra“ in den USA anlaufen. Nun wurde der erste Trailer veröffentlicht.

Es geht um Geld, Macht, Mord – und einen jungen Pornodarsteller

Als „Boogie Nights des Schwulenpornos“ wird der Film bereits jetzt bezeichnet – und das ist gar nicht so weit hergeholt: Haupthandlung des Films ist der brutale Mord an Bryan Kocis, einem umstrittenen Pornoproduzenten und Chef des Labels „Cobra Video“, bei dem Corrigan noch als 17-Jähriger seine Karriere begann. Gespielt wird der – übrigens öffentlich nicht geoutete – Schwulenpornokönig von Christian Slater, im Film heißt er allerdings „Stephen“. Mit der Rolle des Brent Corrigan emanzipiert sich das ehemalige Disney-Sternchen Garrett Clayton als ernstzunehmender Schauspieler.

Auch sonst kann sich die Besetzungsliste von „King Cobra“ sehen lassen. James Franco selbst spielt Kocis‘ Mörder Joe, sein Freund Harlow wird von Keegan Allen gespielt. Weitere prominente Schauspieler in dem Film sind der 80er-Teeniestar Molly Ringwald und Alicia Silverstone.

Der Film entstand nach einer wahren Begebenheit

Der Mord an Bryan Kocis am 24. Juni 2007 machte nicht nur in der schwulen Porno-Community Schlagzeilen: Er wurde in seinem Haus in Pennsylvania mit 28 Messerstichen ermordet. Sein Hals war fast vollständig durchtrennt. Anschließend wurde das Haus angezündet, um alle Spuren zu verwischen. Kocis konnte nur anhand seines Gebisses identifiziert werden.

Mögliche Täter gab es mehr als genug: Immerhin war Cobra Video in die Schlagzeilen geraten, weil das Label Filme produzierte, in denen Bareback-Sex mit sehr jungen Darstellern zu sehen war. Einige von ihnen waren noch minderjährig, was Kocis wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt brachte.

Schließlich wurden die beiden Pornodarsteller Harlow Cuardra und dessen Freund Joseph Kerekes verhaftet und zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie wollten ein eigenes Label starten und dafür Brent Corrigan starten – der allerdings einen Exklusivvertrag mir „Cobra Video“ hatte.

Brent Corrigan arbeitete an dem Film nicht mit

Der echte Brent Corrigan, mit bürgerlichem Namen Sean Patrick Lockhart, arbeitete bei dem Film übrigens nicht mit. „Man bot mir eine kleine Rolle an, die ich aber abgelehnt habe. Ich möchte lieber meinen eignen Plan weiterverfolgen und endlich mein Buch veröffentlichen über die Ereignisse, die ich selbst durchlebt habe.“, schrieb er zu Beginn der Dreharbeiten auf Facebook.

Beim Tribeca Filmfestival feierte der rasante Porno-Thriller seine Weltpremiere. In den US-Kinos soll der Film am 21. Oktober starten. Ob „King Cobra“ auch in die österreichischen Kinos kommt, ist noch ungewiss.