Rose Alaba und Nathan Trent: Life Ball stellt gesamte „Trapp-Family“ vor

Die Rolle des Familienoberhauptes übernimmt Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger

Life Ball 2018: Conchita Wurst als Maria von Trapp
Life Ball/Markus Morianz

Am 2. Juni geht in und vor dem Wiener Rathaus zum 25. Mal der Life Ball über die Bühne. Dieses Jahr wird er eine Hommage an den Musikfilm „The Sound of Music“ sein. Conchita übernimmt dabei die Rolle der Maria von Trapp. Nun hat das Life Ball Team auch bekanntgegeben, wer die anderen Familienmitglieder darstellen wird.

Hochbesetzte Trapp-Famile am Life Ball

Herbert Föttinger, Schauspieler und Direktor des Theaters in der Josefstadt, wird in die Rolle von Georg von Trapp schlüpfen, Rose Alaba, Schwester des Bayern-München-Kickers David Alaba, übernimmt die Rolle der Martha. Den Familienchor komplettieren Vera Doppler als Liesl, Markus Freistätter als Friedrich, Zoe Straub als Louisa, Nathan Trent als Kurt, Verena Altenberger als Brigitta und Fräulein Mai (ehemals Missy May) als Gretl.

Die Familie soll als Botschafter des Life Ball durch das Jubiläumsjahr führen und auch Teil der Eröffnungsshow sein. „Die Geschichte der Familie von Trapp – ihre Musik, ihr Zusammenhalt, aber auch ihre dramatische Flucht vor einem System, das allein auf Ausgrenzung und Angst fußte -, steht metaphorisch für so vieles, das auch die Welt von Heute definiert“, heißt es in einer Aussendung des Life Ball.

„Die Familie des Herzens bildet das Fundament des Lebens“

Und so, wie die Trapps keine traditionelle Familie waren, steht auch diese Besetzung für Vielfältigkeit und unterschiedliche Lebensentwürfe. „Ich bin überzeugt davon, dass die Familie das Fundament des Lebens bildet. Nicht nur die des Blutes, sondern auch die des Herzens“, so Life-Ball-Organisator Gery Keszler.

„Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die alternative Beziehungsmodelle – vor allem von gleichgeschlechtlichen Paaren – akzeptiert“, ergänzt Keszler. Gerade „in einem Klima der sozialen Kälte das allerorts aufzuziehen droht“ sei es wichtig, gemeinsam für gesellschaftliche Anliegen einzutreten, betont der Organisator des Life Ball.

Er will mit der Hommage an den Musikfilm Parallelen zwischen „Sound of Music“ und dem Life Ball aufzeigen: „Mit der Interpretation von Schlüsselszenen tauchen wir in Österreichs Geschichte, Kultur, Gewohnheiten und Klischees ein. Die wichtigsten gesellschaftlichen Werte wie Vielfalt, Toleranz und Sensibilität spielen dabei ebenfalls eine tragende Rolle“, erklärt Keszler.