Andrew Garfield könnte sich vorstellen, schwulen Sex zu haben

Auch, wenn er sich selbst als hetero bezeichnet, möchte er gleichgeschlechtliche Liebe nicht ausschließen

Andrew Garfield
Columbia Pictures

„Spiderman“-Darsteller Andrew Garfield könnte sich vorstellen, irgendwann auch schwulen Sex zu haben. Das hat er in einem Interview mit dem US-amerikanischen Magazin Out gesagt. Grund für das Interview war, dass er dieses Jahr in der Broadway-Version des Theaterstücks „Angels in America“ zu sehen sein wird.

„Ich  bin für alle Impulse offen, die auftauchen können“, so der Schauspieler – der dann allerdings hinzufügte, dass ihn bis jetzt nur Frauen angezogen haben. Doch: „Meine Einstellung zum Leben besteht darin, dass ich immer versuche, mich dem Mysterium ausliefere, die Kontrolle zu verlieren. Ich glaube, die meisten Menschen versuchen unter allen Umständen, ihre Erfahrungen hier zu kontrollieren und zu meistern, und bauen Mauern um das auf, was und wer wir sind“, so Andrew Garfield weiter.

„Ich möchte von diesem Garten so viel wie möglich wissen, bevor ich gehe“

Er sei hingegen anders, so der Schauspieler gegenüber Out: „Ich möchte von diesem Garten so viel wie möglich wissen, bevor ich gehe – Ich bin offen für alle Impulse, die irgendwann in mir auftauchen können. Aber, wenn ich mich definieren müsste, würde ich mich als heterosexuell definieren“, so Andrew Garfield weiter.

Garfield spielte bereits im letzten Jahr in London in „Angels in America: A Gay Fantasia on National Themes“ – nun wiederholt er seinen Auftritt auf dem Broadway. In dem Theaterstück von Tony Kushner geht es um die US-Gesellschaft in den 1980er-Jahren, rund um die Reagan-Ära und die erste Aids-Krise. Das Stück wurde unter anderem mit dem Pulitzer-Preis und dem Tony-Award für das beste Theaterstück ausgezeichnet.