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Berlin: Homophober Angriff auf schwulen Flüchtling

Iraker soll beschimpft und geschlagen worden sein

Symbolbild: Blaulicht Berlin - Archiv

Symbolbild: Blaulicht Berlin - Archiv
13.01.2016 | 12:31 | von Andreas Markus

In Berlin hat sich in einer Flüchtlingsunterkunft offenbar eine schwulenfeindliche Gewalttat ereignet: Ein 26-jähriger Iraker soll am Montag von einem ein Jahr älteren Landsmann wegen seiner sexuellen Orientierung angegriffen und leicht verletzt worden worden sein. Das berichtet das Opfer.

Die Tat ereignete sich gegen 21.30 Uhr. Den Schilderungen des 26-Jährigen zufolge war er mit anderen Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft in der Schmidt-Knobelsdorf-Straße in Berlin-Wilhelmstadt in Streit geraten, weil er schwul ist. Dabei wurde er von dem mutmaßlichen Täter, den er nicht näher kannte, mehrmals ins Gesicht geschlagen und bedroht.

Das Opfer erstattete Anzeige wegen Körperverletzung. Die Polizei konnte den Angreifer ermitteln. „Nach der Überprüfung seiner Personalien wurde der 27-jährige Verdächtige am Ort entlassen“, so die Polizei in einer Pressemitteilung. Das Opfer klagte über Schmerzen im Gesicht, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab.