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13.01.2009 10:38

New York: HIV-Positiv durch Komasaufen?

Betrunkene haben mehr Sex und verwenden weniger Kondome

 

Zu erschreckenden Ergebnissen kommt eine Studie der New Yorker Gesundheitsbehörde: Sie findet einen Zusammenhang zwischen Komasaufen und erhöhten HIV-Infektionsraten bei Schwulen. Die Behörde definiert Komasaufen dabei mit mindestens fünf Alkoholeinheiten, also mindestens einer halben Flasche Wodka.

Während sich nur einer von sieben Heteros im Monat vor der Befragung knapp vors Delirium gesoffen hat, waren es bei Schwulen jeder vierte. Und unter Alkoholeinfluss haben Schwule der Studie zufolge öfter Sex: 27 Prozent der Befragten waren bei ihrem letzten Sex besoffen, 12 Prozent hatten zusätzlich noch andere Drogen konsumiert. Außerdem würden Alkoholisierte eher auf ein Kondom verzichten: Während 86 Prozent der Nüchternen Analsex nur mit Kondom praktizieren, waren es bei den Betrunkenen nur mehr 65 Prozent.

Die Schlussfolgerung der Studie: Wer öfter Sex hat und dabei eher auf ein Kondom verzichtet, hat ein höheres Risiko, sich mit HIV zu infizieren. Sie empfiehlt deshalb, das Mindestalter für Alkoholkonsum bei 21 Jahren zu belassen, gegen Trinkgelage unter Jugendlichen vorzugehen und die Steuern auf Alkohol zu erhöhen.

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