Jerusalem Gay Pride: Ultraorthodoxe Juden randalieren gegen Parade

Ultraorthodoxe Juden machen gegen die Jerusalem Gay Pride mobil. Mistkübel wurden in Brand gesteckt und Steine gegen Sicherheitskräfte geschleudert. Mehrere Polizisten und ein Journalist wurden verletzt.

In Synagogen wurden Plakate aufgehängt, die den zuständigen Jerusalemer Bezirkspolizeichef Ilan Franco als Enkel des berüchtigten KZ-Aufsehers in Treblinka, Franz Stangl, bezeichnen. Auf den Plakaten heißt es „Geh zurück nach Nazi-Deutschland“.

Die Polizei hat mittlerweile 25 radikale Juden festgenommen. Franco will mit den Veranstaltern sprechen, ob die Parade aus Sicherheitsgründen überhaupt stattfinden soll.

Beim Eingang einer Polizeistation wurde ein selbst gebastelter Sprengsatz mit der Aufschrift „Sodomiten raus“ gefunden.