Jerusalem Pride abgesagt

Die für Freitag geplante Schwulenparade in Jerusalem wurde wegen der brisanten Sicherheitslage abgesagt.

Nach einem israelischen Granatenangriff im Gaza-Streifen hat die Hamas am Mittwoch neue Selbstmordanschläge angekündigt. Die Polizei erklärte daraufhin, sie sei mit dem Schutz der Parade überfordert. Die Jerusalemer Schwulenorganisation Hapatuach (Das offene Haus) hält statt der Straßenparade nun eine geschlossene Demonstration in einem Stadion ab.

Ultra-orthodoxe Juden haben mit aller Macht versucht, die Parade zu verhindern. Und auch der Vatikan setzte sich dafür ein, in der Heiligen Stadt Jerusalem „unanständige Paraden“ zu unterbinden.