Deutschland: Rechtsradikale greifen Schwule an

Und wieder poltern die rechtsradikalen Mandatare der NPD gegen Schwule und Lesben. Diesmal bleibt das beschauliche Niederbayern nicht von braunen Rülpsern verschont.

Freistaat Bayern
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Die NPD stört sich an der Gründung des schwul-lesbischen Arbeitskreises „Schwusos Niederbayern“. Der Ortsverband Rottal-Inn kritisiert in diesem Zusammenhang Homosexualität als „sexuelle Entartung“, und NPD-Kreisvorsitzender Christoph Hofer poltert: „Anstatt sich um Minderheiten zu kümmern, sollten die großen Parteien lieber einmal die Sorgen und Ängste der breiten Masse ins Auge fassen.“

Und weiter schreibt er auf der Partei-Website: „Es gibt außer Schwulen, Lesben, Ausländern und Juden auch noch (die Betonung liegt auf noch) normale Deutsche in diesem Land, welche auch etwas Unterstützung von Seiten der Politik vertragen könnten.“ Die niederbayerischen Schwusos reagieren entschlossen: „Wir lassen den unerträglichen Beitrag gerade prüfen, wollen ihn mit einer Unterlassungserklärung stoppen“, so Schwusos-Sprecher Michael Adam.