Neuer Ansatz gegen AIDS

Gentherapie mit Immunzellen scheint zu helfen

Ein neuer Ansatz in der AIDS-Therapie scheint erfolgreich zu sein: Wissenschafter der Universität Pennsylvania isolierten aus dem Blut von Patienten Immunzellen, die sie anschließend mit speziell veränderten unschädlichen HI-Viren bestückten. Anschließend kamen diese veränderten Immunzellen wieder in den Blutkreislauf des Patienten. Das veränderte Virus fungiert dabei wie ein trojanisches Pferd: Es vermischt sich mit dem Original-Virus und blockiert so seine Vermehrung.

Bei den ersten Testpatienten war der Versuch erfolgreich: Die Zahl der aggressiven Viren blieb stabil oder reduzierte sich sogar. Sogar zwölf Monate nach der Infusion waren die präparierten Immunzellen noch nachweisbar. Hinweise auf Nebenwirkungen gibt es derzeit nicht.