Kdolsky: Jein zur Homo-Ehe

„Ich kann mir vorstellen, dass wir eine privatrechtliche Regelung zusammenbringen.“ Das ist die Einschätzung von Familienministerin Andrea Kdolsky zu einer Eingetragenen Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare in Österreich. In einem Runden Tisch zur Familienpolitik mit der Tageszeitung „Kurier“ zeigte sie sich in diesem Punkt optimistisch. Dass schwule und lesbische Paare im Wohnrecht oder bei der Auskunftspflicht in Spitälern anders behandelt werden hält sie für „nicht nachvollziehbar“.

Geschlossen werden sollte eine eingetragene Partnerschaft für die ÖVP-Ministerin mindestens vor dem Notar, auch eine Zeremonie am Standesamt hält sie für möglich, aber für „Brimborium“, dem man sich in einem Zehn-Punkte-Programm Schritt für Schritt nähern sollte.