HOSI Wien erfreut über ÖVP-Signale

Die Äußerungen von ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon in der ZiB am Mittwoch, von Minister Josef Pröll in der jüngsten Ausgabe des „Falters“ sowie von Ministerin Andrea Kdolsky in einer Radio-Diskussion letzte Woche sind für die HOSI Wien deutliche Signale, dass die ÖVP ernsthaft an einer Verbesserung der rechtlichen Situation für lesbische und schwule Paare interessiert ist.

HOSI-Wien-Obmann Christian Högl: „Auf entschiedene Ablehnung stößt für uns jedoch die Notariatslösung. Es muss der ÖVP klar sein, dass der Ausschluss von einer Eintragung am Standesamt von Lesben und Schwulen als äußerst
diskriminierend, ja sogar als Provokation empfunden wird.“

„Wir werden auch in den nächsten Wochen und Monaten unsere Gespräche mit SpitzenvertreterInnen der beiden Regierungsparteien fortsetzen und weiter Überzeugungsarbeit leisten. Eine halbherzige, unvollständige oder gar diskriminierende Lösung muss verhindert werden.“, ergänzt Högl.

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