Rechtskomitee Lambda findet ÖVP-Wendung interessant

Das Rechtskomitte Lambda zeigt sich interessiert über die neuen Vorschläge von ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon für eine Stärkung der Rechte von Lesben und Schwule. Das von Missethon erwähnte Modell eines Notariatsaktes für homo- und heterosexuelle Paare schafft „keine sexuelle Apartheid“, Lambda vermisst aber die Öffnung der Ehe und die Möglichkeit der Stiefkind-Adoption.

Verwundert zeigt sich Lambda-Vorsitzender Helmut Graupner trotzdem über die Aussagen Missethons: Bei einem Treffen mit Johanna Mikl-Leitner, Leiterin der ÖVP-Perspektivengruppe, am Dienstag, habe diese laut Graupner davon noch nichts gewusst.