USA: Immer mehr „Hass-Verbrechen“

In den USA steigt die Zahl der Menschen, die wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder ihrer sexuellen Orientierung Opfer eines Verbrechens werden. Im Jahr 2006 sind 9642 Menschen in den USA das Ziel so genannter „Hass-Verbrechen“ geworden, teilt die Bundespolizei FBI am Montag in Washington mit. Das sind sieben Prozent mehr als im Vorjahr.

Mehr als die Hälfte der Opfer sei wegen der Hautfarbe attackiert worden. Knapp 1500 Menschen wurden wegen ihrer sexuellen Orientierung zum Opfer eines Verbrechen, mehrheitlich schwule Männer.

Bei jeder achten Tat handelte es sich der FBI-Statistik zufolge um eine „ernsthafte Aggression“. Unter diesen Fällen seien drei Morde und sechs Vergewaltigungen, die eindeutig als „Hass-Verbrechen“ hätten identifiziert werden können.