Fall Klement: „73% der Schwulen mögen kleine Buben“

Für viel Aufsehen sorgte in den letzten Tagen eine Nationalrats-Rede des Kärntner FPÖ-Abgeordneten Karlheinz Klement. Er hat aus einer kirchlichen Quelle zitiert und gemeint, dass missbrauchte Kinder „häufiger homosexuell“ werden. Ein Auszug aus dem Parlamentsprotokoll zeigt, dass das Weltbild des FPÖ-„Gleichbehandlungssprechers“ noch mehr Dellen aufzuweisen scheint.

Der entsprechende Abschnitt der Rede beginnt liberal: „Homosexualität und Pädophilie sind zu unterscheiden. Nicht jeder Homosexuelle ist ipso facto pädophil oder ein potentieller Kinderschänder.“, so Klement. Um dann zu ergänzen: „Dennoch gibt es Gemeinsamkeiten der beiden Störungen der geschlechtlichen Orientierung – und gemessen an dem Plan Gottes mit Mann und Frau (…) ist jede sexuelle Neigung zu jemand (…) anderem als einem gegen-geschlechtlichen Partner eine mehr oder weniger starke und (…) gefährliche „Störung“

Die Grüne Abgeordnete Bettina Hradecsni ruft ihm entgegen: „Das ist doch überhaupt nicht wahr!“, doch Klement lässt sich nicht beirren. „Ähnlich wie die homosexuelle Neigung kann auch Pädophilie geheilt werden. Wie bei organischen Krankheiten gilt freilich: Heilbarkeit heißt nicht, dass die Heilung einfach sein muss, und heißt erst recht nicht, dass jeder Einzelfall auf die Therapie anspricht. (…) Nicht jeder Homosexuelle ist pädophil, aber: Homosexuelle Menschen sind rund dreimal so oft pädophil als Heterosexuelle. Missbrauchte Kinder werden spezifisch häufiger homosexuell.“, erläutert Klement sein Weltbild, und untermauert seine Aussagen.

„Eine zweite Studie, die das belegt, ist eine amerikanische des National Opinion Research Center. Die Anzahl der Homosexuellen liegt ungefähr bei 1 Prozent. Trotz des geringen Bevölkerungsanteils von 1 Prozent werden 49 Prozent aller Kindesmissbräuche von Homos begangen.“, so Klement überzeugt. Die Grüne Abgeordnete Bettina Hradecsni ist empört. Ihr Zwischenruf: „Jetzt reicht´s!“.

Doch Klement zitiert seine Statistik weiter: „Das heißt, es gibt einen sehr engen Zusammenhang zwischen sexuellem Kindermissbrauch und Homos und im Gay-Report geben 73 Prozent aller Homos an, dass sie gierig auf Sex mit Jugendlichen oder noch jüngeren Buben waren und sich an ihnen sexuell vergangen haben. Wer also für gleichgeschlechtliche Ehe und das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare eintritt, macht sich indirekt des Kindesmissbrauchs schuldig.“