„Homo-Ehe bedroht Weltfrieden“

In seiner Rede zum Weltfriedenstag am 1. Jänner nimmt Papst Benedikt XVI. wieder Stellung gegen die Homo-Ehe. Für den Papst sind Bedrohungen der „traditionellen Familie“ eine Bedrohung des Weltfriedens. Nur innerhalb eines „gesunden Familienlebens“ finde der Mensch Frieden, erklärte das Kirchenoberhaupt in seinem vorab veröffentlichten Wort zum Weltfriedenstag mit dem Titel „Die Menschheitsfamilie, eine Gemeinschaft des Friedens“.

„Die erste Form der Gemeinsamkeit zwischen Menschen ist die, welche aus der Liebe zwischen einem Mann und einer Frau hervorgeht“, so Benedikt in dem Text. „Alles, was dazu beiträgt, die auf die Ehe eines Mannes und einer Frau gegründete Familie zu schwächen, (…) stellt ein objektives Hindernis auf dem Weg des Friedens dar.“

Benedikt XVI. hat letztes Jahr bei der Debatte um die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften in Italien wiederholt gegen Homosexualität als „schwache, abweichende Form der Liebe“ polemisiert. Daraufhin scheiterte der Gesetzentwurf der Mitte-Links-Koalition unter Ministerpräsident Romano Prodi.