SoHo über FPÖ-Aussendungen schockiert

Peter Traschkowitsch, geschäftsführender Vorsitzender der SoHo zeigt sich zu den FPÖ-Aussendungen zum Stück „König und König“ schockiert. “Entgegen der FPÖ begrüßen wir ausdrücklich dieses Stück und wünschen dem Museumsquartier dabei alles Gute!“ Besonders schockiert zeigt sich Traschkowitsch darüber, dass für die FPÖ Homosexualität noch immer als anormal bezeichnet wird. Genau hier setzt „König und König“ an: Das Stück soll Akzeptanz für vermeintliches Anderssein üben und ein deutliches Zeichen gegen Homophobie setzen.

“Der Wiener Landtagsabgeordnete Harald Stefan ‚überlegt‘ sogar, ob das Theaterstück gegen das Wiener Jugendschutzgesetz verstoßen würde. Entgegen diesem Unsinn ist laut dem Jugendschutzgesetz eine Jugendgefährdung anzunehmen, wenn Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden – was wohl eher durch die Aussendungen der FPÖ als durch das Theaterstück gegeben ist!“, so Traschkowitsch abschließend.