Kult-Gay-Soap auf Okto

Der Wiener Communitiy-Fernsehsender Okto zeigt ab morgen, Dienstag, die 55-teilige Serie „Montagskinder“ – die „Mutter aller deutschsprachigen Homo-Soaps“. Die Berliner Kultserie aus den 1990er Jahren ist eine der ersten schwul-lesbischen Soaps im deutschsprachigen Fernsehen. Okto bedient mit seinem Programm vor allem jene Gruppen, die üblicherweise medial wenig Beachtung finden.
Die insgesamt 55 Folgen liefen zunächst im Berliner Kabelfernsehen und anschließend auf anderen regionalen deutschen Fernsehsendern. In einigen Städten gab es bei der Erstausstrahlung Beschwerden von Zuschauern, da in „Montagskinder“ schwule Liebes- und Nacktszenen zu sehen sind. Okto nimmt die Homo-Soap als erster österreichischer Sender in sein Abendprogramm auf. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die abgetakelte Hollywood-Diva Candy Candle und ihr schwul-lesbischer Freundeskreis. Wie auch in anderen Soaps dreht sich bei den Montagskindern alles um Lust und Frust, um Liebe, um Intrigen, Tragödien und Kaffeekränzchen.
“Montagskinder“ bewege sich irgendwo zwischen Soap-Kopie und Parodie auf übliche Seifenopern. Doch gerade diese Gratwanderung macht den Reiz der Low-Budget-Produktion aus, hieß es. Zu sehen ist das Ganze am Dienstag um 22.05 Uhr auf Okto.