Ross: „Dschungel-Memme“?

Der offen schwule Ex-Bro’Sis-Sänger Ross Anthony fühlt sich im RTL-Dschungel offenbar nicht wohl. Trotz bestandener Dschungelprüfungen beschwert er sich heulend über die Zustände im Camp. Er vermisst seine Freunde und frische Unterhosen, erklärt er mit tränenden Augen und gebrochener Stimme. Urteil der Deutschen Boulevard-Zeitung „Bild“: Ross ist „kein harter Buschmann“, sondern die „Dschungel-Memme“.

Trotzdem: Die Dschungelprüfung, in der er gefesselt von Straußen attackiert wurde, hat er gut bestanden – als ein Vogel ihm zwischen die Beine pickte, begann er zu singen – „Tragedy“ von den Bee Gees.. Sonst ist das Dschungelcamp diesmal recht sensationsfrei, die Teilnehmer scheinen sich gut einzuspielen. Diskussionsthemen sind bestenfalls das nächtliche Nacktbaden von DJ Tomekk und der Schlabberlook von Ex-Pornoqueen Michaela Schaffrath. Höhepunkt sind die gewohnt sarkastischen Kommentare von Sonja Zietlow und Dirk Bach.

Die Quoten haben inzwischen leicht nachgelassen. In der werberelevanten Zielgruppe sank der Marktanteil in Deutschland von über 30 Prozent am Freitag auf 24 Prozent am Sonntag. Die Sendung, die erfolgreicher als die ersten beiden Staffeln gestartet ist, liegt damit aber noch weit über dem RTL-Schnitt.

Sollte Ross das Handtuch werfen, kommt die Ersatzkandidatin ins Camp: Christina Lugner ist bereits in Australien, das Ex-Mausi würde dann den Musicalstar ersetzen.