Regenbogenball: Großes internationales Interesse

„Der Regenbogenball hat sich nicht nur zum Höhepunkt der Ballsaison für Wiens ‚les/bi/schwule‘ Community entwickelt, sondern stößt mittlerweile auch im Ausland auf immer größeres Interesse“, freut sich Martina Glanzl vom Organisationsteam der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien, die den Ball veranstaltet. „Dieses Jahr werden besonders viele internationale Gäste den Ball besuchen, und nicht nur – wie bisher – aus den Nachbarländern. Belgiens schwul/lesbischer Sportklub (Brussels Gay Lesbian Sportsclub) wird sogar mit einer 15-köpfigen Abordnung zum Ball anreisen.“

„Außerdem freuen wir uns, Stephen Barris vom Internationalen Lesben- und Schwulenverband (ILGA) auf dem Ball begrüßen zu können“, ergänzt HOSI-Wien-Obmann Christian Högl. „Und der europäische Dachverband der Veranstalter von Lesben- und Schwulenparaden, EPOA (European Pride Organisers Association), hat seine Vorstandssitzung extra für den 26. Jänner 2008 in Wien anberaumt, damit die Vorstandsmitglieder anschließend den Ball besuchen können, der ja nicht zuletzt dem Fundraising für die Wiener Regenbogenparade dient.“

International ist dieses Jahr auch das künstlerische Programm des Balls. Neben der österreichischen Erfolgsband SheSays wird u. a. die ungarische Jazzsängerin Boglárka Babiczki auftreten.

„Der Regenbogenball findet auch immer mehr Beachtung in den internationalen Medien“, berichtet Glanzl weiter. „Er wird immer wieder in Beiträgen ausländischer Massenmedien über die Wiener Ballkultur erwähnt, darunter sogar jüngst in der Online-Ausgabe der ‚New York Times‘. Und selbst Unternehmen wie British Airways oder die Hilton-Hotelkette werben auf ihren Websites mit dem Regenbogenball für Reisen nach Wien.“

Auch viel österreichische Prominenz wird sich wieder am Ball vergnügen: Neben Erster und Dritter Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und Eva Glawischnig-Piesczek, die gemeinsam mit Wiens Bürgermeister Michael Häupl auch heuer wieder den Ehrenschutz über den Ball übernommen haben, haben u. a. Frauenministerin Doris Bures und die Nationalratsabgeordneten Ulrike Lunacek und Theresia Haidlmayr sowie die Wiener Stadträtin Sandra Frauenberger und Günter Tolar ihre Teilnahme angekündigt.