Schüssel gegen Molterer: SoHo entsetzt

Auch in der SoHo, der Inititive „Sozialismus und Homosexualität“ schüttelt man die Köpfe über ÖVP-Klubobmann Wolfgang Schüssel und seinen Auftritt in der ORF-„Pressestunde“. Schüssel hat erklärt, nichts gegen Eingetragene Partnerschaften zu haben, solange sie nicht am Standesamt geschlossen werden und auch keine pensionsrechtliche Absicherung zur Folge haben.

„Die heutigen Aussagen zeugen von veralteter Wertevorstellung und widersprechen den Aussagen der ÖVP-Perspektivengruppe und Parteichef Wilhelm Molterer,“ so Peter Traschkowitsch, geschäftsführender Vorsitzender der SoHo. „Die ÖVP legt dadurch alles andere als eine einheitliche Linie vor; Molterer muss endlich Klarheit schaffen!“

„Wir hoffen, dass es sich bei den Aussagen von Wolfgang Schüssel ausschließlich um seine Privatmeinung handelt. Wilhelm Molterer ist nun gefordert, eine einheitliche Linie in die ÖVP zu bringen damit endlich ernsthaft und ohne versteckten Karten weiterverhandelt werden kann!“, so Traschkowitsch abschließend.