Freiheitliche Frauen homophob?

Den fast schon täglichen homophoben Ausrutscher der Freiheitlichen erlaubt sich diesmal die „Initiative freiheitlicher Frauen“ (iFF): In einer Presseaussendung kritisieren sie die Weisung des Salzburger Landesschulinspektors, dass muslimische Mädchen auch im Turnunterricht ein Kopftuch tragen dürfen.

Untragbar ist es für die Freiheitlichen Frauen, dass islamische Traditionen ihrer Meinung nach höher gewichtet werden als christliche. So erklärt Christine Thurnhofer, Landesobfrau der iFF-Salzburg, in der Aussendung: „Wenn es aber darum geht, unsere religiösen Gebote zu achten, ist man weit weniger zimperlich; da werden Volksschulkinder mit Homosexualität konfrontiert; und Schwangerschaftsabbrüche als gesellschaftsfähig zu vermitteln ist auch keine Frage der Achtung unserer religiöser Gebote.“

Eine genauere Erklärung bleibt die Landesobfrau in der Aussendung schuldig. Offenbar scheint man bei der iFF den Begriff „christliche Nächstenliebe“ etwas eigen zu interpretieren. Auf ihrer Homepage ist auch ein Bericht über eine „Großartige Veranstaltung der iFF mit Weihbischof Andreas Laun“ zu finden. Auch Laun hat sich bereits öfter abwertend über Lesben und Schwule geäußert.