65 Millionen Dollar für Schwulen- und HIV-Gruppen

Einer der ersten fünf Angestellten von Microsoft, Ric Weiland, hinterlässt sein Vermögen von 65 Millionen Dollar (43,8 Millionen Euro) an Organisationen, die sich den Rechten von Schwulen und Lesben und HIV/AIDS widmen. Das hat jetzt die Pride Fondation of Seattle bekanntgegeben, deren Vorstandsmitglied Weiland einige Jahre war. Das ist das größte Erbe, das je an die lesbischwule Community gegangen ist.

Weiland wurde im Gründungsjahr 1975 von seinen Klassenkollegen Bill Gates und Paul Allen bei Microsoft angestellt und war unter anderem Projektleiter für Microsoft Works. Schon vor seinem Tod im Jahr 2006 hat er einige Millionen an verschiedene Organisationen, von Schwulenrechtsgruppen bis zu Umweltorganisationen, gespendet. Er litt unter Depressionen und hat Selbstmord verübt.

Von den 65 Millionen Dollar gegen 46 Millionen in den nächsten acht Jahren an zehn Gruppen, die sich um AIDS/HIV und lesbischwule Belange kümmern. 19 Millionen Dollar gehen direkt an die Pride Fondation, die damit die lesbischwule Community mit Stipendien unterstützen soll.