Montag, 17. Juni 2024
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New York: GLAAD Media Awards verliehen

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In New York wurden im Rahmen einer Gala 24 von insgesamt 40 GLAAD Media Awards verliehen. Die Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) verleiht diese Preise heuer bereits zum 19. Mal. Die verbleibenden Awards werden in drei weiteren Shows in Süd Florida, Los Angeles und San Francisco verliehen. Die Preise werden für Fernsehprogramme, Filme, Reportagen und Zeitungsartikel, die sich mit schwul/lesbische/bisexuellen oder transgender Themen (kurz LGBT) auseinandergesetzt haben, verliehen. Die Liste der Preisträger kann sich sehen lassen. Den Preis für den bedeutenden Film, der nicht von einer großen Produktionsfirma herausgebracht wurde, hat „The Bubble“ von Eytan Fox gewonnen, der Liebling des Publikums beim letzten „identities“-Filmfestival in Wien.

  • The Vito Russo Award für einen offen schwul oder lesbisch lebenden Mitarbeiter der Unterhaltungsbranche, der durch seine Arbeit einen Unterschied gemacht hat: Brian Graden, Präsident von MTV Networks Entertainment
  • Bedeutender Film (breit veröffentlicht): Stardust (Paramount Pictures)
  • Bedeutender Film (eingeschränkt veröffentlicht): The Bubble (Strand Releasing)
  • Bedeutende Folge einer Serie ohne lesbischwulen Hauptcharakter: „Do Tell“ aus „Boston Legal“ (ABC, in der es unter anderem um den Fall eines hoch dekorierten Generals geht, der jetzt wegen homosexueller Lebensweise aus der Armee entlassen werden soll)
  • Bedeutende Dokumentation: For the Bible Tells Me So (First Run Films)
  • Bedeutende tägliche Serie: As the World Turns (CBS – in der Daily Soap gibt es unter anderem eine schwule Liebesgeschichte)
  • Bedeutender Fernsehjournalismus in Newsmagazinen: geteilt zwischen „Don’t Ask Don’t Tell“/„60 Minutes“ (CBS) und „My Secret Self: A Story of Transgender Children“/ „20/20“ (ABC)
  • Bedeutender Musiker: Rufus Wainwright
  • Eine Sonderauszeichnung bekam der Sender BET J, der in seinen Programmen lesbischwule Themen anschneidet. BET J, ein Ableger von BET (Black Entertainment Television) richtet sich an Afroamerikaner, eine Bevölkerungsgruppe, in der lesbischwule Themen weitestgehend unterrepräsentiert sind.

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