Kampf gegen AIDS in Asien muss intensiver werden

AIDS ist die wahrscheinlichste Todesursache für Asiaten zwischen 15 und 44 Jahren. Das geht aus einem Expertenbericht der Vereinten Nationen hervor. In dem Bericht heißt es, HIV-Aufklärungsprogramme und antiretrovirale Medikamente sollten deshalb im Mittelpunkt der Bekämpfung der Immunkrankheit auf dem asiatischen Kontinent stehen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert eine „ehrliche Debatte über die Epidemie“ in Asien. „Es wird keinen Fortschritt geben, so lange Teile der Bevölkerung an den Rand gedrängt werden – HIV-Infizierte, Prostituierte, Homosexuelle und Drogenabhängige“, so Ban.

Dem Bericht nach sind derzeit fünf Millionen Asiaten mit dem HIV-Virus infiziert, jährlich sterben 440.000 Menschen an den Folgen von HIV und AIDS. Wenn die Infizierungsrate weiter steigt, werden im Jahre 2020 weitere acht Millionen Asiaten infiziert sein, sagt der Bericht voraus.