Schwule Rallye kommt nach Wien

Zum ersten Mal wird es heuer auch in Europa die „Rainbow Rampage“ geben, ein Mittelding zwischen einer klassischen Städterallye und einer schwulen Party auf vielen Rädern. Zweck der Reise: Die vielen Aspekte des schwulen Lebens sollen gezeigt werden, nebenbei können Teilnehmer auch Geld für einen guten Zweck sammeln.

Die 3.700 Kilometer lange Strecke führt die Teilnehmer von 28. Juni bis 4. Juli auf Bundesstraßen vom englischen Brighton nach Paris, Amsterdam, Hamburg, Berlin, Prag und am 3. Juli in Wien, bevor sie in Budapest endet. Dort können sie sich in einem Luxus-Wellness-Hotel von den Strapazen der Reise erholen und am gleichzeitig stattfindenden CSD teilnehmen.

Auch in Amerika wird es eine Rainbow Rampage geben, die die Teilnehmer im September von Seattle über Las Vegas durch verschiedene Naturattraktionen und Los Angeles nach San Francisco führt.

„Wir heißen alle Teilnehmer herzlich Willkommen, das gesamte Spektrum schwulen Lebens soll auf der Rallye vertreten sein, es soll die ultimative Schwulenparty werden“, sagt Organisator Guy Zucker. Er rechnet mit bis zu 40 Teams bei beiden Veranstaltungen. Pro Team sitzen bis zu 4 Leute in einem Auto.

Um möglichst viele Teilnehmer zum Mitmachen zu bewegen, sind die Startgebühren mit 500 Euro pro Person recht günstig, im Preis inkludiert sind Eintritte zu den Parties, das Kartenmaterial und die Nacht im Budapester Hotel. Außerdem unterstützt der Veranstalter lesbischwule Organisationen. Für die teilnehmenden Fahrzeuge gibt es keine Beschränkungen: Alles, was eine Zulassung hat, darf bei der Rainbow Rampage mitfahren.

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