Grüne Wien erfreut über Absage des Bounty Killer-Konzerts

"Solidarisches Zeichen für Jamaikas drangsalierte Lesben und Schwule"

Bounty Killer
Stefan Klauke - CC BY-SA 2.0

Der Grüne Gemeinderat Marco Schreuder zeigt sich erfreut über die Absage des homophoben jamaikanischen Dancehall-Künstlers Bounty Killer. Schreuder: „Es ist erfreulich, dass auf Wiener Clubbühnen Aufrufe zum Mord an Lesben und Schwulen keinen Platz haben“. Bounty Killer hat in einem Song dazu aufgerufen „stinkende Schwuchteln“ zu verbrennen.

Schreuder freut sich auch über das solidarische Zeichen für die Lesben und Schwulen Jamaikas: „In Jamika ist Homosexualität immer noch verboten, es kommt auch zu Morden an politischen AktivistInnen. In einem Bericht an die Vereinten Nationen wurde auch auf den Zusammenhang mit der Dancehall-Kultur hingewiesen“.

Nach einem Bericht auf GGG.at haben die lesbischwulen Organisationen in Wien auf die Veranstalter und den Volksgarten als Betreiber eingewirkt, das Konzert abzusagen. Nachdem der Volksgarten über den Hintergrund von Bounty Killer erfahren hat, hat die Geschäftsführung den Vertrag mit den Veranstaltern sofort storniert.