Berliner küssen gegen Gewalt an Schwulen und Lesben

Am 17. Mai wird wieder der Internationale Tag gegen Homophobie begangen. Anlässlich dieses Tages veranstaltet das Berliner Anti-Gewalt-Projekt Maneo den 2. Kuss-Marathon. Wie bereits im letzten Jahr soll mit der quer durch das Berliner Stadtgebiet führenden Aktion ein Zeichen gegen Homophobie und Hassgewalt gesetzt werden.

„Schwule und Lesben, die sich in der Öffentlichkeit küssen, sind immer wieder Zielscheibe von Beleidigung, Bedrohung und körperlichen Angriffen“, erklärte Maneo-Projektleiter Bastian Finke: „Dies wollen wir nicht akzeptieren. Der Kuss drückt Liebe und Zuneigung aus. Wir rufen dazu auf, den Kuss zu schützen, und ein deutliches Zeichen gegen Homophobie und Hassgewalt zu setzen.“

Der 17. Mai wird als Internationaler Tag gegen Homophobie gefeiert, nachdem an diesem Tag im Jahre 1990 die Generalversammlung der WHO beschloss, Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen.