GLAAD Awards: Janet Jackson ausgezeichnet

Seit vielen Jahren wird Janet Jackson von Lesben und Schwulen gleichermaßen verehrt. Jetzt wurde sie von der amerikanischen Organisation „Gay & Lesbian Alliance Against Defamation“ (GLAAD) auch dafür geehrt: Bei der 19. Verleihung der „GLAAD Media Awards“ in Los Angeles bekam die 41-Jährige den Vanguard Award.

Mit dem Preis wird jedes Jahr ein Mitglied der Unterhaltungsindustrie geehrt, das ein besonderes Engagement für die Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben zeigt. „Ich liebe diesen Preis. Ich habe nicht erwartet, ihn in einer Million Jahren zu bekommen, ich war wirklich von den Socken, als ich gehört habe, dass sie mich ehren wollen.”, sagte Jackson, die sich seit Jahren für die Rechte von Lesben und Schwulen und den Kampf gegen AIDS einsetzt. Ihre Nummer-1-Single „Together Again“ ist einem engen Freund gewidmet, der an der tödlichen Immunschwächekrankheit gestorben ist.

Präsentiert wurde die Zeremonie, die – wie die Oscar-Verleihung – im Kodak Theatre stattfand von Ellen DeGeneres. Weitere Preisträger sind „Ugly Betty“, die amerikanische Version von „Verliebt in Berlin“, sowie die Serie „Brothers & Sisters“

Als offen schwuler Künstler, der um gleiche Rechte für die Community kämpft, hat Rufus Wainwright den Stephen F. Kolzak Award aus den Händen von Sharon Stone erhalten.

In den letzten Jahren haben Charlize Theron, Antonio Banderas, Liza Minnelli und Whoopi Goldberg den Vanguard Award bekommen.