Guyana: Bounty Killer unerwünscht

Nach Schießereien bei Konzert

Bounty Killer
Stefan Klauke - CC BY-SA 2.0

Die kleine südamerikanische Republik Guyana hat den Dancehall-Sänger Bounty Killer zur unerwünschten Person erklärt. 

Der jamaikanische Künstler würde zur Gewalt gegen bestimmte Gruppen aufstacheln und glorifiziere kriminelles Verhalten, sagte Justizminister Clement Rohee.

Am 19. April waren bei einem Konzert von Bounty Killer in Georgetown, der Hauptstadt von Guyana, Schüsse gefallen.

 In seinen Liedern ruft Bounty Killer unter anderem offen zur Ermordung von Homosexuellen auf. Deswegen hatte auch Deutschland ein Einreiseverbot gegen den Sänger ausgesprochen, das ihn daran hinderte, sein Konzert in Wien zu spielen.

Dass diese Passagen in Bounty Killers Texten dazu geführt haben, dass er in diesem südamerikanischen Land als unerwünschte Person gilt, ist wenig wahrscheinlich: Schließlich drohen Schwulen und Lesben in Guyana lebenslange Haftstrafen.