SoHo Salzburg wird eigener Verein

In Salzburg wagt die Initiative „Sozialdemokratie und Homosexualität“ (SoHo) einen wichtigen Schritt: Sie entwickelt sich von der Landesgruppe zu einer eigenständigen Landesorganisation. „Wir freuen uns, dass die SoHo Salzburg nun von einer Initiativgruppe ohne eigene Rechtspersönlichkeit sich hin zu einer Landesorganisation mit eigenem Statut entwickeln wird. Dies ist ein wichtiger Schritt, damit wir den Wünschen und Belangen von Parteimitgliedern und SympathisantInnen noch besser und überzeugender gerecht werden können. Auch wir werden an unseren Taten und Visionen in der Politik gemessen, daher ist gerade eine starke Landesgruppe mit eigener Rechtspersönlichkeit in Form eines Vereines enorm wichtig“ so Peter Traschkowitsch, Bundesvorsitzender der SoHo.

Der Salzburger Gemeinderat und langjähriger Leiter der SoHo Salzburg, Gerhard Zuckerstätter, verspricht, dass „wir uns hinkünftig mit einem verstärkten Team in die Salzburger Politik einbringen, und den Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Identität oder ihrer Herkunft zu gleichen Chancen und Rechten verhelfen werden.“

Unterstützung erhält Zuckerstätter von BRin Angelika Frasl, stv. Bundesvorsitzende und Transgenderbeauftragte der SoHo: „Ich freue mich, dass mit Caroline Krassnitzer erstmal eine Transgender-Person die Leitung einer Landesorganisation übernimmt. Es gibt noch viel zu tun, bis zum Herbst des Jahres sollen die restlichen organisatorischen und personellen Entscheidungen getroffen sein, damit die Landesgruppe im Herbst starten kann.“