Niedersachsen: Tod bei schwuler SM-Session

Bei einer schwulen SM-Session ist ein Mann in der niedersächsischen Stadt Hardegsen erstickt. Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Nach Angaben der Polizei legte einer der Männer auf den Zehenspitzen stehend seinen Kopf in eine Schlinge, die an einem Balken befestigt war. Der andere Mann soll für kurze Zeit vom Dachboden weggegangen sein. Als er zurückkam, habe sein Partner erstickt in der Schlinge gehangen, sagte er aus.

Im Zuge der Ermittlungen werde man den Ablauf des tödlichen Geschehens genau rekonstruieren, sagte Polizeisprecher Uwe Falkenhain. Dabei werde auch geprüft, ob man wegen unterlassener Hilfeleistung oder fahrlässigen Tötung ein Ermittlungsverfahren einleiten müsse. Angaben zum Alter der beiden Männer wollte er nicht machen.