Athen: Rechtsextreme stören Schwulenparty

Rechtsextremisten haben in der Nacht auf Sonntag eine Demonstration und eine Party von rund 3000 Lesben und Schwulen im Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen gestört.

Die Randalierer warfen Eier und Steine und beschimpften die Versammelten. Die Polizei musste Schlagstöcke einsetzen, um die rund 50 Rechtsradikalen auseinanderzutreiben.

Die Homosexuellen demonstrierten unter dem Motto „Es ist unser Recht“ für die Legalisierung der standesamtlichen Trauungen zwischen Menschen gleichen Geschlechts in Griechenland. Vergangene Woche hatte der Bürgermeister der kleinen Insel Tilos in der Südostägäis zwei homosexuelle Paare standesamtlich getraut. Die Staatsanwaltschaft zeigte daraufhin den Bürgermeister an, weil er eine illegale Trauung vollzogen habe.