Klement: „Homosexualität Kultur des Todes“

Wieder macht der Kärntner Nationalratsabgeordnete und stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann, Karlheinz Klement mit frauen- und homofeindlichen Rülpsern von sich reden.

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, meint Klement, dass hinter der Gender-Politik „ein Frankenstein-Projekt“ stecke. Seiner Meinung nach werden im Zuge eines „social Re-Engineerings“ Buben zu Mädchen gewandelt.

Homosexualität sei für ihn „nicht normal, sondern wider die Natur.“ Auch im Tierreich, etwa bei Enten, würde sie nicht vorkommen, auch wenn dies immer wieder behauptet würde. „Homosexualität ist eine Kultur des Todes“, schließt Klement.

Die offen lesbische Grüne Nationalratsabgeordnete Ulrike Lunacek hat Klements Rücktritt verlangt. „Ein Abgeordneter wie Klement hat im Parlament nichts verloren“, so Lunacek. Die Wiener Integrations- und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger ortete „absolute Kulturlosigkeit“ bei Klement und der gesamten FPÖ.

Neben anderen verbalen Tiefschlägen gegen Lesben und Schwule fiel Klement durch eine Aussage zum Vatertag auf: „An 364 Tagen im Jahr werden wir Männer sowieso gemahnt und gegängelt. Wir sollen besser zuhören, im Sitzen die Blase zu leeren, im Haushalt helfen, sensibler sein und geduldige Liebhaber sein.“, jammerte der Kärntner damals.