FPÖ-Klement ortet böse Homo-Lobby

Der FPÖ-Gleichbehandlungssprecher Karlheinz Klement beharrt auf seinen umstrittenen Aussagen. Bei einer Pressekonferenz bekräftigte er, die FPÖ sei klar gegen einen „Gender-Wahnsinn“. So ist Klement der Meinung, die EU wolle, das bisherige Gesellschaftssystem aufzubrechen, das „Gender-Diktat“ werde den Bürgern von oben aufgezwungen.

Außerdem fühlt sich der FPÖ-Abgeordnete offenbar wieder von Lesben und Schwulen bedroht: In der EU gebe es eine „Homolobby, die unglaublich viel Macht ausübt“, sagte er. Selbst in den Schulen würde schon eine „Homosexualisierung“ stattfinden – so würden in Berlin Schüler dazu angehalten, in Rollenspielen das Verhalten Homosexueller durchzuspielen. Kritik übte er an Bestrebungen, Homophobie genauso zu ahnden wie Rassismus. Man müsse sich fragen, „wann wird Homosexualität zur Pflicht“, so Klement.